Hallo liebe Zuleser,

wir sind jetzt in Columbus, Ohio angekommen. Zuvor haben wir noch einen kleinen Abstecher in die Bierbrauerstadt Milwaukee gemacht und anschließend ca. 2 Tage im schönen Chicago verbracht. Das war schon mal ganz nett sage ich euch.

Milwaukee ist eine echt sehr schöne Stadt, ich denke ich liege nicht falsch, wenn ich sage, wir alle waren sehr positiv überrascht. Viel Grünfläche, eine ganze menge sportlicher Menschen, die am Ufer des Lake Michigan rumlaufen und radeln, eine sehr beschauliche Innenstadt mit sehr coolen Geschäften.

In einem Laden - ein lässiger Smoke-Shop - wurden wir herzlich von dem Besitzer empfangen. Es gab allerhand Rauchsachen und Zubehör dort zu erwerben. Ich fühlte mich dort sichtlich wohl. Bei den Zigarren wurden wir schwach. Wir erwarben 3 cubanische Zigarren und bekamen sogar eine 4te dazu geschenkt. Jeder kundige Leser wird sich jetzt denken: "was, wie bekommen die Drei denn cubanische Zigarren in den USA"? Da der Tabak in den End-50ern (noch bevor die USA das Handelsembargo gegen Cuba verhängt haben) Importiert wurde, ist es erlaubt, aus diesem Kraut heute noch Zigarren herzustellen. Joa, so läuft das.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Brewer-Stadt, stigen wir wieder in unsere Pam und düsten nach Chicago.

Den ersten Abend in Chicago verbrachten wir im nördlichen Teil der Stadt. Nach einem recht langen Spaziergang (wieder am Wasser) waren wir sehr durstig und suchten nach einem geeigneten Bierladen. Nach langer Suche fanden wir einen geeigneten Schnapsladen, kauften dort 750 ml Dosen Fosters Bier. Da es in den USA verboten ist öffentlich Bier oder Alkohol zu trinken, entschieden wir uns für eine recht witzige Möglichkeit. Ein McDonalds wurde aufgesucht und wir verschanzten uns auf der Herrentoilette in den beiden Sitzklokabinen. Schore hatte eine eigene Trinkbox, David und ich teilten uns die andere. Zack, Dosen auf und dann runter das Zeug. Das war meine erste 750 ml Dose in meinem Leben. Joa, ich war dann als erster fertig und ging zum Tresen um mir ein paar Burger zu bestellen. David folgte etwas später. Schore kam dann mit etwas Verspätung und sichtlich angeschlagen von der Toilette. Das Fosters hatte deutliche Spuren bei ihm hinterlassen.

Nach unserm kleinen Snack wurde das gute Hofbräuhaus in Chicago aufgesucht. Endlich wieder deutsches Bier. Ich gönnte mir ein gutes Weizen, Schore und Dave das gute Hofbräu Original. Ein unglaublicher Geschmackserguss folgte. Super lecker im Vergleich zu dem was die Amis hier haben. War aber auch nicht ganz günstig.

Nachdem dieser Laden zugemacht hatte, streiften wir weiter die Straßen entlang und kamen an einer kleinen Bar vorbei. 1 Bier wollten wir uns noch gönnen, bevor es zum Auto zurück gehen sollte. Es waren nicht viele Menschen in der Bar, doch die, die sich dort aufhielten waren recht witzig/seltsam. Ich habe mich mit einem seltsamen Kerl aus Iowa unterhalten, der uns halb-nackt Fotos von seiner Freundin zeigte und allerhand Unsinn erzählte. Nun gut, er war aus Iowa und recht betrunken, wollen wir es ihm nicht verübeln. Jedenfalls hatten wir alle unseren Spaß.

Zurück beim Auto, hatte ich noch eine kurze Unterhaltung mit einer Junggesellin, die ihren Luftballon verloren hatte. Sie war locker erst mal 35 Jahre alt und auch breit wie ein texanisches Longhornrind. Falls es jemanden interessiert: Ihre Mutter ist zu 100 % deutsch und ihr Vater sein ein "reudiger" Ire. Auf meine Frage, ob sie dieser schönen Sprache (deutsch) mächtig sei, entgegnete sie, dass sie seit 20 Jahren kein Wort Deutsch mehr gesprochen hat. Tja, dumme Sache. Auch wusste sie nicht den Geburtsort ihrer Mum, geschweige denn Goslar, Hannover oder Hamburg. Traurig, wie ich finde.  

Dann wurde geschlafen. In der Nacht war ein unglaublich krasses Gewitter und der eine Donnerschlag hat sogar das Auto erzittern lassen. Fettes Erdbeben.

Joa, gute Nacht! 

 

Den Tag darauf haben wir Chicagos Innenstadt erkundet. War sehr hübsch dort. Hat mir gut gefallen das Städtchen. Recht nette Atmosphäre dort. In einem lässigen Hot Dog Laden habe ich dann noch ein Chicago Style Hot Dog und ein paar Onion Rings gegönnt.

Joa, da die Zeit drängte mussten wir Pam die Sporen geben, da ja am 4.8. unser Kennzeichen ablaufen würde. Kurz vor Mitternacht erreichten wir Columbus und machten es uns in Pam bequem und schliefen ein.

Woody

 

Phil Dave Schore Pam 

    

Servus, wie der Ami sagt.

So, nun haben wir auch schon San Francisco hinter uns gelassen und hocken gerade in Iowa - irgend wo in der verdammten Pampa der Great Plains. Hier ist weniger los als auf einem Dorffriedhof. Nun ja.

Nachdem wir den Highway 1 von LA hoch nach San Francisco hochgefahren sind (eine der schönsten Straßen, wenn nicht die mächtigste und beeindruckendste, die ich je in meinem langen Leben befahren habe). Wie dem auch sei, haben wir uns dann das schöne San Francisco angeschaut. Das Wetter wollte da jedoch nicht so wie wir und schaltete erst am Abreisetag von Power-Nebel auf Sonne um. Da hatten wir dann auch nicht mehr viel von. 

Wir haben am ersten Tag in SF einen Monstermarsch über die Golden Gate Bridge gemacht. David verglich die 2,8 Km lange Strecke mit der Entfernung zwischen Heißum und Dörnten (wenn ich mich recht erinnere). 

Fischermanns Warf - die Tourimeile schlecht hin - wurde auch ausgekundschaftet. Von dort hatte man auch einen klasse Blick auf Alkatraz, die Knastinsel. Zu unserer Enttäuschung waren für Wochen im Voraus alle Fahrten dorthin ausgebucht und nur mict richtig Asche in der Tasche hätte sich für uns ein Türchen öffnen können.

Chinatown und das Hippivirtel wurde dann am zweiten Tag unsicher gemacht. Ausführliche Infos werden die Tage folgen.

Die Rücktour zog sich dann durch Nevada - Utah - Wyoming - Nebraska und nun Iowa.

Wir wollen jetzt noch etwas Gas geben um noch an die Great Lakes nach Milwaukee und Chicago zu kommen, bis wir dann am 4.8 unsere Pam abstellen müssen. Die restlichen Tage unseres Urlaubs werden wir dann voraussichtlich in Columbus, Ohio verbringen. Schores alter Wirkungsstätte.

Liebste Indianergrüße von Dave, Schore und Phil 

 

Ein herzliches Hallo,

wir grüßen alle Menschen aus dem sonnigen Los Angeles. Die Sonne ballert hier wie verrückt und wir drei haben uns bei dem gestrigen Strandbesuch auch eine ordentliche Portion Sonnenbrand geholt. David ist so rot. Der Übergang zu den weißen Stellen am Körper sieht klasse aus. Hehe. Aber auch Schore und ich haben fiese Verbrennungen davon getragen. Na ja, was soll's. Jetzt müssen wir erstmal die Sonne meiden.

Wie ihr sicher gemerkt habt, haben wir unser erstes großes Ziel erreicht - die Kontinentüberquerung - und wollen uns nun ca. eine Woche in Kalifornien rumtummeln.

Da steht natürlich LA mit seinen Stränden, Hollywood und co., dann der Highway 1 (Pacific Coast Highway) zwischen LA und San Francisco und noch ein paar andere schöne Sachen auf dem Plan. 

Falls ihr euch nun fragt, 'was haben die drei denn die letzten Tage so getrieben', kann ich nur sagen: 'Natur'. Nachdem wir in Texas die Wüste und den Grand Canyon desselbigen Landes ausgemacht haben, die Cadillac Ranch besucht und ein urleckeres Rindersteak in einem Western Saloon verputzt haben, ging es nach Santa Fe in New Mexico, dann zum Monument Valley in Süd-Utah und Arizona und schließlich zum richtigen Grand Canyon in Arizona. Ich kann euch nur sagen, dass unglaublich viele Fotos entstanden sind, die irgendwann mal hochgeladen werden. Das würde jetzt zu viel Zeit in Anspruch nehmen und die haben wir leider nicht. Wir müssen doch was erleben, hehe.

Nach unserem Kultururlaub in den Steppen und Wüsten der USA, ging es noch tiefer in die Wüste, und zwar nach Las Vegas, die Zockerstadt schlechthin. Als erstes möchte ich was zum Wetter sagen. Das Thermometer an der Raststätte am Hoover Damm zeigte gemütliche 115° Fahrenheit im Schatten an. Das sind locker mal 46.1 °C. In der Sonne war es dementsprechend noch eine Spur wärmer. Auch in Las Vegas wurde es nicht kälter. Die Stadt ist ein einziger Lichterwald und voll von Zockern und anderen Menschen. Also mich hat die Stadt jetzt nicht so umgehauen (ich bin auch kein Zocker), aber ich glaube den anderen hat es ganz gut gefallen. Es ist natürlich schon mächtig, wenn man durch das Cesars Palace Casino geht, welches meiner Meinung nach größer ist, als Goslars Innenstadt. Es kam mir jedenfalls so vor. Unglaublich riesig! Man sieht auf jeden fall, dass dort eine Menge Geld vorhanden ist und die Casinobesitzer keine armen Kirchenmäuse sind. 

Joa, so far, so good, würde der Amerikaner jetzt sagen.

Ich verabschiede mich mit einem deutschen 'Auf Wiedersehen' und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.

 Grüße auch von Schore, Dave und PAM 

Hallo,

so, jetzt ist mal wieder etwas Zeit um etwas zu schreiben. Allerdings nicht viel, da mein Laptop Akku noch etwas halten muss.

Wir haben aufgrund der ganzen Autokomplikationen unsere Route etwas geändert. Anstatt nach Lousiana und dann durch den Süden gen Westen, sind wir nun von Washington quer Richtung Westen gestartet. Wir haben uns aus Zeitgründen entschieden, so schnell wie es geht nach California zu kommen. Da bietet sich dann halt die Route 66 sehr gut an.

 

Unsere Bisherige Route im schnelldurchmarsch.

Washington D.C. - dann durch die Wildnis Virginias - West Virginia - Louisville in Kentucky - Indiana - Illinois - Missouri mit der coolen Stadt St. Louis (das Tor zum Westen) - Oklahoma (der White Trash Staat) - Miami Oklahoma - Oklahoma City - und nun sind wir in Texas ein paar Meilen vor Amarillo auf einem richtig exzellenten Rastplatz mitten in der Einöde und haben Internet. Ist das nicht verrückt? Tja, wir machen immer schön Fotos und so. Die werden dann nachgereicht, wenn wir einen festen Stromanschluss haben. Also freut euch.

Unsere Pam rollt wie die Mutter Gottes über die Route 66 und die Interstate 40. Sehr smooth und lässig kämpfen wir uns langsam Richtung Las Vegas und den Grand Canyon vor.

Ich hoffe wir erreichen bald mal wieder etwas Zivilisation, Orte mit Strom und so.

P.S. Das Wetter ist hier übrigens der Hammer. Ich hatte noch nie so lange so gutes Wetter und keinen Tropfen Regen. Top!

David möchte sich überdies für die sehr netten und wohltuenden Geburtstagsglückwünsche bedanken. Er hat sich sehr gefreut.

 

Also Cowboys, man sieht sich.

 

Phil, David, Schore und Pam  

  

Sonnigste Grüße aus der US Hauptstadt!

Ja, nun sind wir aus dem stickigen und schwülen New York heraus und in der sonnigen Hauptstadt dieses wunderbaren Landes. Das Wetter ist echt knalle. Locker 35°C und fast nicht schwül.

In New York haben wir wieder mal einen Chinabus gechartert. Der Knaller war, dass unser Fahrer vor und während der Rast in Philly nen paar mal seine selbstgebaute Bong gekickt hat. Das ging meiner Meinung nach gar nicht klar. So ein Junkie. Man man man. Nach ca. 6 Stunden Fahrt erreichten wir am Mittwoch Abend Washington, Chinatown. Kaum 2 Schritte vom Bus entfernt begann es monsunartig zu regnen. Es dauerte keine 5 Sekunden und wir waren - samt Gepäck - klitschnass. Vor einem Hotelbaldachin konnten wir Schutz finden und warteten bis der Regen nachließ. In den 4-5 Minuten hatte sich lustiger weise ein richtiger Strom gebildet, der eine Bürgersteigüberquerung fast unmöglich machte. Ich sprang mit Rucksack und Gitarrenkoffer in der Hand über den neuen Fluss. Schore und David taten das Gleiche.

Mit der U-Bahn ging es dann in den Nord-Westen Washingtons zu Schores Cousine und ihrem Mann. Sie empfing uns sehr herzlich und machte uns sogar ein leckeres Abendbrot. Damit hatte keiner von uns gerechnet. Edel edel, sage ich da mal.

Tags drauf ging es erstmal in den Zoo; das gute daran war, dass es dort freien Eintritt gab, das weniger gute daran war, dass irgendwie alle Tiere weg waren. Außer der Panda Bär, der hatte seinen dritten Geburtstag, bewegte sich jedoch kein Stück. Dämn. Nach einem mehrstündigen Spaziergang durch den Tierpark, fuhren wir weiter in die Stadt. Wir besuchten das Capitol, die Mall, das Washington Monument, das Abraham Lincoln Monument, das Korean War, Vietnam War und 2nd World War Monument. Das war ein sehr MONUMENTALER Tag. Haha, kleiner Witz. Joa, gegen halb 1 waren wir dann endlich zu Hause und fielen müde ins Bettchen.  

Der Freitag war eine recht chillige Angelegenheit. Um halb 12 erwacht, die Sandkörner aus den Augen gerieben und dann los gestartet. Da wir immer noch Hoffnungen haben, dass wir unseren Trip mit einem eigenen Auto fortsetzen können, haben wir uns gegen Mittag bei einer Autoversicherung über allerlei wichtige Dinge erkundigt. Joa, das klang schon mal ganz gut. Anschließend haben wir den AAA - der amerikanische ADAC- aufgesucht und uns noch etwas Kartenmaterial aufgesucht. Doch bevor wir zu dem AAA Büro kamen, hatten wir noch ein Rendezvous in einem sehr edlen Hause. Wir dachten, dass sei das AAA Büro, doch es war scheinbar die Geschäftsstelle. Wir mussten also an der Rezeption unsere Pässe vorzeigen und uns als Besucher eintragen lassen, damit der Portier uns im Fahrstuhl zu Ebene 2 fahren konnte. Wie schon erwähnt war das nicht der Laden den wir suchten. Tja, der nette Kerl, der uns dann öffnete war scheinbar ein Büromensch, der uns schließlich nach unten geleitete und uns zu der richtigen Stelle schickte. Jaja, wir drei Schlawiner.

Joa, danach schlenderten wir fix am Weißen Haus vorbei, welches gar nicht so mächtig ist, wie man denkt. Das Sicherheitsaufgebot war schon recht mächtig. Überall so lässige Typen in schwarzen Anzügen und coolen Sonnenbrillen. FBI Menschen oder so, ich weiß es nicht genau.

Da in Washington fast alles umsonst ist, also auch die Museen, gönnten wir uns einen Blick ins National Archives und erhaschten einen Blick auf die Declaration of Independence und die Bill of Rights. Meiner Meinung nach recht langweilig, da es nur vergilbtes Papier war, dessen Aufschrift recht stark verblasst war. Auch fand ich, dass das Museum hauptsächlich nur für Amerikaner ausgelegt ist und Touristen aus anderen Ländern etwas zäh erscheint. Doch ich habe auch ein paar lustige Dinge entdeckt. Es waren viele Briefe von kleinen Mädchen und Jungen, älteren Menschen bzw. Soldaten an den jeweiligen US Präsidenten ausgestellt. Das eine Mädchen forderte z.B., dass es schon fies genug sei, dass Elvis Presley in die US Army müsse, doch sollen sie ihm keinen GI-Haarschnitt verpassen, sonst würde sie sterben.

Ein anderer Brief war von einem 12-jährigen cubanischen Jungen, der Präsident F.D. Roosevelt zu seiner Wiederwahl gratulierte, ihn einen guten Freund nannte und einen 10$ Schein forderte, da er noch nie einen gesehen hatte. Weiterhin entschuldige er sich für sein schlechtes Englisch, betonte jedoch, dass er gut Spanisch spreche und fügte hinzu, dass der Präsident sicher über gute Englischkenntnisse verfüge, aber sicher kein Spanisch sprechen könne. Unterzeichnet wurde der Brief übrigens mit dem Namen Fidel Castro. Lustige Geschichte was? 

Sonst waren die Propagandafilme der US Army noch ganz lustig. Dort wurde der Eintritt in die US Reserve als besonders toll dargestellt und dass einem danach alle Berufschancen offen stehen würden und man dann sozusagen ein richtiger Hecht sei. Ich fand es recht witzig, David glaub ich auch.

Die Zeit verging übelst schnell und wir wurden dann gegen 19 Uhr rausgeworfen. Joa, abends sind wir dann noch mit dem guten Helge ein paar Bierchen trinken gegangen. Das war auch noch ne ganz coole Sache.

Joa, so weit so gut! Irgendwann gibt es mal wieder einen Bericht. Uns geht es soweit bestens und ja, die Sonne scheint!

 

Bye bye, die 3 Fragezeichen???    

Sonnigste Grüße aus der US Hauptstadt!

Ja, nun sind wir aus dem stickigen und schwülen New York heraus und in der sonnigen Hauptstadt dieses wunderbaren Landes. Das Wetter ist echt knalle. Locker 35°C und fast nicht schwül.

In New York haben wir wieder mal einen Chinabus gechartert. Der Knaller war, dass unser Fahrer vor und während der Rast in Philly nen paar mal seine selbstgebaute Bong gekickt hat. Das ging meiner Meinung nach gar nicht klar. So ein Junkie. Man man man. Nach ca. 6 Stunden Fahrt erreichten wir am Mittwoch Abend Washington, Chinatown. Kaum 2 Schritte vom Bus entfernt begann es monsunartig zu regnen. Es dauerte keine 5 Sekunden und wir waren - samt Gepäck - klitschnass. Vor einem Hotelbaldachin konnten wir Schutz finden und warteten bis der Regen nachließ. In den 4-5 Minuten hatte sich lustiger weise ein richtiger Strom gebildet, der eine Bürgersteigüberquerung fast unmöglich machte. Ich sprang mit Rucksack und Gitarrenkoffer in der Hand über den neuen Fluss. Schore und David taten das Gleiche.

Mit der U-Bahn ging es dann in den Nord-Westen Washingtons zu Schores Cousine und ihrem Mann. Sie empfing uns sehr herzlich und machte uns sogar ein leckeres Abendbrot. Damit hatte keiner von uns gerechnet. Edel edel, sage ich da mal.

Tags drauf ging es erstmal in den Zoo; das gute daran war, dass es dort freien Eintritt gab, das weniger gute daran war, dass irgendwie alle Tiere weg waren. Außer der Panda Bär, der hatte seinen dritten Geburtstag, bewegte sich jedoch kein Stück. Dämn. Nach einem mehrstündigen Spaziergang durch den Tierpark, fuhren wir weiter in die Stadt. Wir besuchten das Capitol, die Mall, das Washington Monument, das Abraham Lincoln Monument, das Korean War, Vietnam War und 2nd World War Monument. Das war ein sehr MONUMENTALER Tag. Haha, kleiner Witz. Joa, gegen halb 1 waren wir dann endlich zu Hause und fielen müde ins Bettchen.  

Der Freitag war eine recht chillige Angelegenheit. Um halb 12 erwacht, die Sandkörner aus den Augen gerieben und dann los gestartet. Da wir immer noch Hoffnungen haben, dass wir unseren Trip mit einem eigenen Auto fortsetzen können, haben wir uns gegen Mittag bei einer Autoversicherung über allerlei wichtige Dinge erkundigt. Joa, das klang schon mal ganz gut. Anschließend haben wir den AAA - der amerikanische ADAC- aufgesucht und uns noch etwas Kartenmaterial aufgesucht. Doch bevor wir zu dem AAA Büro kamen, hatten wir noch ein Rendezvous in einem sehr edlen Hause. Wir dachten, dass sei das AAA Büro, doch es war scheinbar die Geschäftsstelle. Wir mussten also an der Rezeption unsere Pässe vorzeigen und uns als Besucher eintragen lassen, damit der Portier uns im Fahrstuhl zu Ebene 2 fahren konnte. Wie schon erwähnt war das nicht der Laden den wir suchten. Tja, der nette Kerl, der uns dann öffnete war scheinbar ein Büromensch, der uns schließlich nach unten geleitete und uns zu der richtigen Stelle schickte. Jaja, wir drei Schlawiner.

Joa, danach schlenderten wir fix am Weißen Haus vorbei, welches gar nicht so mächtig ist, wie man denkt. Das Sicherheitsaufgebot war schon recht mächtig. Überall so lässige Typen in schwarzen Anzügen und coolen Sonnenbrillen. FBI Menschen oder so, ich weiß es nicht genau.

Da in Washington fast alles umsonst ist, also auch die Museen, gönnten wir uns einen Blick ins National Archives und erhaschten einen Blick auf die Declaration of Independence und die Bill of Rights. Meiner Meinung nach recht langweilig, da es nur vergilbtes Papier war, dessen Aufschrift recht stark verblasst war. Auch fand ich, dass das Museum hauptsächlich nur für Amerikaner ausgelegt ist und Touristen aus anderen Ländern etwas zäh erscheint. Doch ich habe auch ein paar lustige Dinge entdeckt. Es waren viele Briefe von kleinen Mädchen und Jungen, älteren Menschen bzw. Soldaten an den jeweiligen US Präsidenten ausgestellt. Das eine Mädchen forderte z.B., dass es schon fies genug sei, dass Elvis Presley in die US Army müsse, doch sollen sie ihm keinen GI-Haarschnitt verpassen, sonst würde sie sterben.

Ein anderer Brief war von einem 12-jährigen cubanischen Jungen, der Präsident F.D. Roosevelt zu seiner Wiederwahl gratulierte, ihn einen guten Freund nannte und einen 10$ Schein forderte, da er noch nie einen gesehen hatte. Weiterhin entschuldige er sich für sein schlechtes Englisch, betonte jedoch, dass er gut Spanisch spreche und fügte hinzu, dass der Präsident sicher über gute Englischkenntnisse verfüge, aber sicher kein Spanisch sprechen könne. Unterzeichnet wurde der Brief übrigens mit dem Namen Fidel Castro. Lustige Geschichte was? 

Sonst waren die Propagandafilme der US Army noch ganz lustig. Dort wurde der Eintritt in die US Reserve als besonders toll dargestellt und dass einem danach alle Berufschancen offen stehen würden und man dann sozusagen ein richtiger Hecht sei. Ich fand es recht witzig, David glaub ich auch.

Die Zeit verging übelst schnell und wir wurden dann gegen 19 Uhr rausgeworfen. Joa, abends sind wir dann noch mit dem guten Helge ein paar Bierchen trinken gegangen. Das war auch noch ne ganz coole Sache.

Joa, so weit so gut! Irgendwann gibt es mal wieder einen Bericht. Uns geht es soweit bestens und ja, die Sonne scheint!

 

Bye bye, die 3 Fragezeichen???    

What's up?

So heute gibt es den letzten Bericht aus New York.

Da David und Schore zu faul sind auch mal einen Bericht zu schreiben und ich auch nicht immer Motivation finde, seitenlange Beiträge zu verfassen, gab es in den letzten Tagen nichts zu lesen.

Das Wochenende nach dem 4 Juli war recht chillig. Wir haben eigentlich kaum etwas unternommen, außer einen sehr bemerkenswerten Trip zu Wendys. Wendys ist der Hammer! Mc Donalds und Bürger King können einpacken. Wendys macht die besten Bürger (siehe Fotos). Ich hatte nen 1,5 stündigen Geschmackserguss. Wer mal in den USA ist, sollte diesen Laden besuchen und ein Häppchen essen.

 

Gestern (Montag, 7.7.08) haben David und ich noch mal richtig auf die Kacke gehauen. Ein Riesenmarsch von Brooklyn nach Manhattan zum Grand Central. Davor waren wir in Brooklyn in einem sehr geilen Vintage Gitarrenladen. Das war ultra. Die Leute waren lässig und die Gitarren einfach göttlich und sau teuer.

Ich habe mir eine sehr coole Gitarre gekauft. Eine 1970er Buck Owens Americana. Sehr geil, sie ist auch in dem Nirvana Unplugged Concert zu bewundern. Und zwar in dem Song 'Oh Me'. Guckt doch einfach mal bei www.Youtube.com nach.

Auf dem Rückweg über die Brooklyn Bridge haben wir ordentlich Fotos geschossen. Die Brücke und die Sicht auf den Big Apple haben uns sehr beeindruckt. Auch das Wetter spielt hier fast immer mit. Sonne pur und angenehme bis unangenehme Temperaturen.

Wir sind dann einfach nur dem Broadway hinauf gegangen. Unterwegs konnten wir es nicht lassen und haben uns in einem Levis Store mit Jeans eingekleidet. Tja, die sind einfach sooooo günstig hier. Ich gönnte mir 2 Jeans, David 1 Jeans und eine kurze Hose. Die kurze Hose erstand er jedoch bei H&M. (Mädchen)

Nach diesem anstrengenden Marsch hoch zum Grand Central taten die Füßchen ganz gut weh. Unterwegs machten wir noch auf einem Hippiplatz, genannt Union Square Rast, bevor wir bei McDonalds den Refillautomaten leerten. Ich hatte so unglaublichen Durst.  

Joa dann mit dem Zug wieder nach Haus und ab ins Bett.

 

 Morgen geht es dann wohl erstmal nach Washington zu Schores Cousine. Da werden wir uns das Stächen mal anschauen und unseren weiteren Urlaub planen. Einen kleinen Hoffnungsschimmer bezüglich des Autos gibt es noch. Mehr aber auch nicht.

Ich denke mal, dass es jetzt erstmal weniger Berichte und Fotos geben wird, da wir uns irgendwo Internetverbindungen suchen müssen. Joa, also wünscht uns das Beste und man liest sich.

 

Liebste Grüße von etwas entlaunten USA Roadtrippern.

Phil - Schore - David 

4. Juli 2008 

Jaa, der Unabhängigkeitstag der Amerikaner. Was für eine feine Geschichte daran teilnehmen zu können (dachten wir uns). Da machen die Amis sicher ein dickes Fass auf. Denkste! Irrungen und Wirrungen?!

Was ist da los?

Fakt ist, dass wir 3 Rübenkinder gestern erstmal schön ausgepennt und uns in aller Seelenruhe fertig gemacht haben. Schore bestand vorher noch darauf, dass wir uns alle in den Farben weiß, rot und blau kleiden sollten (Farben der USA Flagge). Er meinte, dass am 4. Juli alle Amis in ihren Landesfarben rumlaufen würden und wir dann herausstechen würden. Na ja! Gegen 15 Uhr hat uns dann Schores Gastmutter wieder nach Hartsdale zum Bahnhof gefahren. Ein sehr feiner Zug von ihr, da es ordentlich geregnet hatte. Das Wetter war an diesem Tag eh nicht so feiertagstauglich. Mit dem Zug ging es dann wieder Richtung Grand Central. Heute stand auf unserem Besichtigungsplan das Westufer Manhattans (Hudson River) - sowie Greenwich Village. Eine wirklich sehr schöne Gegend dort. Kleine flauschige Häuser mit Treppenaufgang und Dienstpersonalabgang, wie man sie aus traditionellen Englandfilmen die in London spielen kennt. Alle Straßen sind Alleen deren Seiten mit Bäumen gesäumt sind. Wirklich Idyllisch und das mitten in New York City. Diese Gegend ist fest in der Hand von Alternativen, Homos, Künstlern und anderen Gestalten, die garnicht so reich aussehen, wie sie eigentlich sind.

Auf unserem Streifzug durch Village (wie die Kenner das Viertel nennen) kamen wir an einem richtig fetten Guitar Store vorbei. Deeeeer Hammer! Vintage Gitarren so weit das Auge reicht. Die Preise waren jedoch von 350$ bis ca. 85.000$ gestreut. Ganz schön viel Geld für eine Gitarre. Ich habe beschlossen mir irgendwann und irgendwo noch so ein Gerät zu kaufen. Fender Stratocaster und Telecaster sind hier auch locker um die Hälfte billiger als in Deutschland. Da muss man ja einfach zugreifen.

Das Hudson River Ufer war auch ganz hübsch. Entlang des Ufers war eine Radfahrbahn angelegt, damit sich die sportlichen New Yorker austoben können. Auch hier war überall viel Grün zu finden. Die Parkanlagen entlang des Flusses sind eine kleine Augenweide.

Mitten in Greenwich tigerten wir durch alle Gässchen und Wege und zack, da waren wir auch schon in der Christopher Street. Die Schwulenstraße! Überall gab es anrüchige Geschäfte mit lustigen Lederkostümen und anderen Lustspielzeugen. David schien mir etwas ängstlich und wollte fix zum Ende der Straße durchstoßen. Ich hatte meinen Spaß und machte ein paar Fotos von den hübschen Sehenswürdigkeiten. Hehe. Lustige Straße sage ich euch. Und immer, wirklich immer wenn zwei Kerle nebeneinander gingen, waren sie schwul. Ich hab da ja den Blick für. Zu allem Übel funktionierte meine Citi Bank Karte nicht an der Tür der Christopher St. Filiale. Die Karte war scheinbar nicht homo genug für den Kartenschlitz. Hehe, kleiner Witz.

Da uns nach dem ganzen Gelatsche der Hunger plagte, waren wir auf der Suche nach einer Nahrungsstation. Doch zack, konnten wir nicht widerstehen uns schlüpften in den den Pub (der so ultra kalt war, dass wir es letzen Sonntag nur eine Bierlänge aushielten) und gönnten uns 2 Pints. Anschließend trieb es uns in die Arme von Papa John's. Ein Pizzaladen. Das Angebot - 3 Pizzen für je 7 Dollar - kam uns wie gerufen. Jeder konnte sich auch seine Pizza mit 3 Zutaten zusammenstellen. David gönnte sich 3-Fach Fleisch, Schore nahm Oliven, Paprika und Würstchen, ich lechzte nach grünen Jalapenos, Zwiebeln und Schinken. Die Pizzen waren ultra lecker und meine war so scharf, dass ich mehr schwitzte als bei einem 100 Meterlauf. Ging gar nicht. Für die Kruste hatten sie noch eine Knoblauchsauce zum Eindippen beigepackt. Für 7 Dollar kann man da nicht meckern.       

So, auf den Straßen war es bereits proppen voll, doch nun ging es richtig los. Menschenmassen strömten Richtung Ostufer um von dort aus das tolle Feuerwerk sehen zu können. So etwas habe ich noch nie gesehen. An jeder Ecke und U-Bahn Station standen Bullen. Sicherheit wird hier groß geschrieben. 

Wir drei wollten uns das Spektakel von der Brooklyn Bridge angucken, doch die schien wohl für Passanten gesperrt zu sein. Die Polizei lies keinen Menschen auf die Brücke. Voll fies. Also folgten wir den anderen 600000 Menschen, die scheinbar die gleiche Idee hatten wie wir. Das Feuerwerk ging dann so gegen kurz vor 10 los. Wir standen nun mit locker 2 Millionen Menschen am Ufer unter der Brücke und bestaunten ausgiebig das Feuerwerk. Die Amis haben sich so doll über ihr Feuerwerk gefreut, das ging ja mal gar nicht. It's so awesome, excellent und millionen aaaaaaaaahs, oooooooohs, uuuuuuuuuuhs und anhaltendes Geklatsche und Geschrei waren das Resultat des Feuerwerks. Das ging dann eine Halbe- bis Dreiviertelstunde Stunde und war schon recht eindrucksvoll, doch hatten wir drei etwas mehr erwartet. Doch so dolle wie die Amis, konnten wir uns irgendwie nicht freuen.

Was dann abging war auch der Hammer. Gleichzeitig strömten die schätzungsweise 2 Millionen Menschen (ich meine es waren mehr) Richtung Innenstadt. Es war das mega Gewusel und Geschiebe. Die Bars und Clubs waren auch alle gut gefüllt, es wurde noch ein wenig gefeiert. Doch so gegen Mitternacht, war nicht mehr so viel los, wie ich mir das vorgestellt hatte. Irgend etwas hat meiner Meinung nach gefehlt. Ich dachte die Amis würden noch mehr abgehen, sich alle weiß, rot, blau kleiden, Millionen von Fahnen schwenken und wie benommen auf den Straßen rumtoben. Na ja, was soll's.

Wir waren anschließend noch in ein paar Bars, die unglaubliche Preise hatten (6 Dollar für ein 0,33 Bier), Schore traf sich noch mit einer Australierin mit heißem Dialekt und dann fuhren wir mit der U-Bahn zum Grand Central um dann den letzten Zug nach Scarsdale zu nehmen. Bis zur Abfahrt hatten wir noch eine gute halbe Stunde Zeit, die wir mit einer Dose Cola überbrücken wollen. Man findet in New York City überall so kleine Stände, an denen Hot Dogs, Brezeln und allerlei Getränke verkauft werden. Dort wurden wir fündig und löschten unseren einsetzenden Nachdurst mit einer Coke. Als wir neben dem Stand so standen und das wilde Treiben der New Yorker Nacht genossen, gab es an dem kleinen Stand Ärger. So ein Betrunkener ca. 40 Jahre alter Kerl - der meinte er habe zu wenig Wechselgeld bekommen - tickte vollkommen aus, bespritzte den Verkäufer mit Ketchup und Senf, griff ihn tätlich an, schleuderte die Brezeln von seinem Stand auf den Boden und brüllte wie ein Idiot rum. Schore kannte da nichts und ging erstmal ein paar Cops holen. Die kamen dann auch gleich in einem Pulk und lösten die Situation ganz lässig. Der Dumme war am Ende wohl der Verkäufer, da alle seine Brezeln im Arsch waren. Tja, shit happends. Auf dem Weg zu unserem Zug trafen wir im Track 21 noch ein paar jugendliche Raufbolde, die schon von 5 oder 6 Polizisten bedient wurden. Hehe, so muss das. Der Knaller kam dann im Zug. Als erstes musste mir eine riesige rote Kotzpfütze überspringen um anschließend neben den behindertsten Menschen der Welt sitzen zu müssen. Es waren 3-4 Jugendliche (davon eine dicke ekelige Tussi) die sich in einer unglaublich nervtötenden Stimmfrequenz und einer famosen Lautstärke unterhielten. So etwas haben wir drei noch nie erlebt.

In Scarsdale angekommen, suchten wir uns noch ein Taxi. Eine sehr coole Taxifahrerin brachte uns in einem Affentempo nach Hause. Sie scheute keine roten Ampeln, fuhr im Rallytempo durch die neblige Straßenwelt des New Yorker Umlands, fluchte über Kunden, die sie nur zum Spaß angerufen hatten und brachte die politische Problematik Amerikas (Spanne zwischen arm und reich) innerhalb kürzester Zeit auf den Punkt.

Dann ging alles ganz fix. Wir waren urmüde und fielen rucki-zucki ins Bettchen.

 

         

Tja, wie ihr seht, sind wir immer noch nicht im Besitz unserer Karre. Da hier in den USA alles ein wenig komplizierter ist und alle 50 Staaten unterschiedliche Gesetze und Regeln haben, war es ja fast vorherzusehen, dass wir mit der Anmeldung und der Versicherung Probleme bekommen würden.

Nun ja, mit der Lösung dieser Probleme beschäftigen wir uns schon die ganze Woche, doch das Pech scheint uns zu verfolgen, da es bis jetzt noch keine positive Meldung in Bezug auf den Van gibt. Wir bleiben aber hartnäckig und scheuen auch vor kriminellen Machenschaften nicht zurück. Es muss einfach kappen.

Heute waren wir deshalb bei der DMV um Schore einen New York Führerschein zu besorgen, doch irgendwie hat er keine Sozialversicherungsnummer und bekommt somit auch keinen Lappen ausgestellt. Mit dem NY Führerschein wären wir zB wieder einen Schritt weiter in der Sache mit unserem Auto. Alles hängt irgendwie zusammen. Ach ja, stressig ist er, dieser Bürokratiekram.

Am Nachmittag haben wir weitere Schlachtpläne entworfen, falls die Alarmstufe Rot ausgerufen wird. Nun ja. Ich werde weiter berichten. 

 

Drückt uns alle schön die Daumen.

 

Grüße von Schore David und Phil 

  

Joa, bei dieser Überschrift vergeht einem der Appetit. In den USA Supermärkten scheint es keine günstige Salami zu geben. Die von mir erstandene Pseudosalami schmeckt so ekelig, dass ich sie nun nicht mehr esse. Vorgestern hatte ich einen überdimensionalen Kotzreiz als ich sie auf meinem Käse-Salami-Toastbrot verzehren wollte. Bääh!

Jetzt muss ich mal sehen, was ich essen werde. Gestern haben wir jedenfalls versucht eine gute DEUTSCHE Currywurst zu machen, doch auch so etwas haben die Supermärkte hier nicht. Also haben wir Hotdogwürstchen auf den  Grill geschmissen und Schore hat eine sehr leckere Soße gezaubert. Die Würstchen waren halt nicht mit den echten Currys zu vergleichen, aber man ist nunmal zur Improvisation gezwungen. Auch vergaßen wir Pommes zu kaufen und aßen somit die Wurst ohne alles.

Die Familie hat auch erstmal einen echten Profigasgrill. Den könnt ihr euch auf der Fotopage anschauen. Ich hab mich da gleich wohl gefühlt, hehe. Es geht jedoch nichts über einen lässigen Holzkohlegrill. Ich liebe Grillen, erwähnte ich das schon?

Nun ja, mehr als dies taten wir dann aber auch nicht. Gechillt und ruhig ging der Dienstag seinem Ende entgegen.

Licht aus, Peng, schlafen! 

 

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